Die Direktversicherung
In der Wirtschaft ist es wichtig auf lange Sicht zu planen. Aber das gilt auch im Leben, wenn man es wirtschaftlich angehen will. Das bedeutet unter anderem auch, daran zu denken was man im Ruhestand macht und wie man das finanziert. Es gibt viele Möglichkeiten um seinen Ruhestand zu finanzieren. Eine davon ist die Direktversicherung. Als Arbeitnehmer kann man sich bei dem Arbeitgeber oder auch bei einem Altersvorsorge Experten informieren. Die Direktversicherung ermöglicht es, einen Teil des Bruttogehaltes für den Ruhestand abzulegen. Wenn das innerhalb der Direktversicherung des Arbeitnehmers geschiet, muss dieser auch keine Steuern für die Summe bezahlen, weil er es für den Ruhestand ablget. Diese Summe beträgt bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze, oder einen Festbetrag von 1800 Euro: steuerfrei und sozialgabenfrei. Am 8. August wurde die Fortsetzung der Entgeltumwandlung beschlossen. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer weiterhin keine Sozialabgaben für ihre Direktversicherung bezahlen müssen. Dies wird auch in Zukunft so bleiben, beschloss das Bundeskabinett im Herbst 2007. Jedoch gibt es Sozialbeiträge bei der gesetzlichen Krankenkasse für die Auszahlungen aus einer Direktversicherung. Dies gilt seit 2004 und ist für alle Direktversicherungen gültig, selbst wenn diese vor dem Jahr 2004 abgeschlossen wurden. Die Summe der Direktversicherung wird bei der Auszahlung auf einen Zehn-Jahres-Zeitraum umgelegt, wegen der Kranken- und Pflegeversicherung. Obwohl dagegen protestiert wurde, hat das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde gegen die Beitragspflicht abgewiesen, und somit wurde entschieden, dass es weiter so bleibt. Vor 2004 musste man Beiträge beim Ablauf der Direktversicherung zahlen, wenn diese Versicherung als Rente bezahlt wurde. Wenn es eine einzige Kapitalisierung gab, entfiel die Beitragspflicht. Allerdings war das vor 2004 so, und jetzt muss man bezahl auch wenn es nur eine einzige Kapitalisierung gibt. Bei einer Direktverssicherung sollte man nicht vergessen, dass der Arbeitgeber der Beitragszahler ist, während der Arbeitnehmer der Versicherte und der Begünstigte ist, denn die Direktversicherung ist eine Rentenversicherung, oder auch eine Kapitallebensversicherung, und diese wird im Rahmen der betriebilichen Altersversorgung geführt. Manchmal ist die Direktverischerung auch Fondgebunden. Der Arbeitgeber bezahlt das Geld nicht an den Arbeitnehmer, sondern überweist es weiter, allerdings im Rahmen von 2.544 Euro im Jahr (gültig für 2008)-dies passiert steuerfrei.Der Arbeitnehmer, bekommt die Summe ausgezahlt. Dies geschiet am Ende der Laufzeit, aber erst ab dem 60. Lebensjahr. Aber auch der Bezugsberechtigte hat Anspruch auf die Summe. Allerdings kann man keine Direktversicherung für einen Nebenjob erhalten, sondern nur für die ausgeübte Haupttätigkeit. Die Direktversicherung kann sich auch nicht auf das Arbeitslosengeld beziehen. Wenn das Arbeitsverhältniss eingestellt wird, übernimmt der Arbeitnehmer den Vorsorgevertrag. In diesem Fall kann die Direktversicherung auch von dem Arbeitnehmer mit eigenen Mitteln finanziert werden. Die Direktversicherung kann auch als Selbstständiger weitergeführt werden. Die Direktversicherung ist sowohl für den Arbeitnehmer, als auch für den Arbeitgeber günstig. Für den Arbeitnehmer lohnt sich die Versicherung, weil sie als sicher gilt, und der Anspruch unverfallbar ist, selbst bei vorzeitigem Ausscheiden. Dazu kommt noch, dass auch eine Teilkapitalisierung von 30% möglich ist. Durch die Direktversicherung hat der Arbeitnehmer eine sichere Quelle im Ruhestand. Der Arbeitgeber spart bei den Lohnnebenkosten, und es gibt keine Rückstellung. Der Arbeitnehmer hat auch keine Ansprüche bei dem Arbeitgeber, im Falle einer Ausscheidung. Nicht zuletzt ist der Verwaltungsaufwand minimal für den Arbeitgeber.